QUANUP - Visonen - Missionen - Aktionen
Unser Ziel ist die nachhaltig verbesserte Versorgung chronisch neurologisch Erkrankter im Niedergelassenenbereich. Hierzu hat QUANUP, unterstützt von den Berufsverbänden (BDN/BVDN) in der Indikation Parkinson und Multiple Sklerose seit 2002 umfangreiche Anstrengungen unternommen, die in verschiedene Projekte mündeten. Diese werden regelmäßig während der Jahreskongresse der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, DGN, von QUANUP der interessierten neurologischen Öffentlichkeit vorgestellt. Projekte und Arbeitsmodule sind von engagierten Ärzten zur Verbessserung ihrer Niedergelassenentätigkeit begeistert aufgenommen worden. Mehr über Vision - Mission QUANUP.- Strukturierte Versorgung Parkinson (SV-P)
- Zertifizierte Fortbildungskolloquien für ArzthelferInnen in neurologischen/nerven-ärztlichen Praxen zur PArkinson ASSistentin (PASS) und MUltiple Sklerose ASSistentin (MUSS)
- Früherkennung Parkinson in der Hausarztpraxis
- Arbeitsgruppe Klinische Studien
- Studien zur Versorgungsforschung
Allen Mitgliedern mit ihren Partnern und Familien, allen Freunden und unermüdlichen Helfern wünschen wir ein gesundes, erfolgreiches und besonders glückliches Jahr 2012
An alle QUANUP Mitglieder! Termin der nächsten Mitgliederversammlung 2012 und QUANUP Workshop am 24.03.2012 in Berlin - Im Anschluss Treffen der AG Niedergelassenen Referat - Bitte vormerken!
Alexander Simonow,
01.12.11
Alle PASS Kolloquien 2011 / 2012 - auf einen Blick!
Grund- und Aufbaukurse 2011 / 2012Informieren Sie sich über alle PASS-Kolloquien 2011 / 2012. Dort finden Sie auch Anmelde- und Faxformulare zum download.
[|profil.gsimonow],
01.11.11
AG zur Erarbeitung eines Curriculums "Physiotherapie der Parkinson'schen Krankheit"
Die nicht medikamentösen aktivierenden Therapien für Parkinson Betroffene - Krankengymnastik, Logopädie, Ergotherapie - werden häufig, aber oft unzureichend verordnet. Es fehlen in allen Feldern verbindliche Konzepte, die durch evidenzbasierte Studien validiert sind, um Parkinson Kranken eine optimale ambulante, nicht medikamentöse Therapie zu ermöglichen.Auf Initiative von Paul Reuther, QUANUP Vorstandsmitglied, hat sich im März 2010 eine Arbeitsgruppe aus niedergelassenen Parkinson Neurologen (QUANUP Mitgliedern) gemeinsam mit ihren regionalen Physiotherapeuten sowie den neurologischen und nervenärztlichen Berufsverbänden (BDN/BVDN), zwei Chefärzten von Rehabitlitaionskliniken für Bewegungsstörungen und Vertreter des ZVK (Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankhengymnasten) in Berlin zusammengesetzt, um dieses Versorgungsproblem zu mindern und ein gemeinsames Curriculum und Fortbildungskonzept für Fachärzte und Physiotherapeuten zur Physiotherapie Parkinson (Ergotherapie und Logopädie sollen folgen) im ambulanten Versorgungsbereich zu entwerfen.
Alexander Simonow,
29.05.11
Aktuelle Berliner Parkinson-Studie erfasst sämtliche Krankheitskosten, auch das Ärztehonorar! - DGN 2008
Ziel der Berliner Studie ist es, die Versorgungskosten in neurologischen Parkinson-Schwerpunktpraxen zu untersuchen, die sich zur Umsetzung bestehender PD–Behandlungsleitlinien verpflichtet haben. 12 neurologische Berliner Parkinson Spezialpraxen schlossen alle im 4. Quartal 2006 nach UK Brain Bank Kriterien diagnostizierte/behandelte PD-Patienten ein. Von 834 angesprochenen Patienten nahmen 431 (51,7%) teil. 425 vollständig ausgefüllte Fragebögen (98,6%) wurden ausgewertet. Als klinische Parameter dienten die Krankheitsstadien nach Hoehn und Yahr (HY), das Vorliegen motorischer Fluktuationen und Dyskinesien; neuropsychiatrische Symptome und Begleiterkrankungen wurden erfragt. Depressive Symptome wurden mit dem Beck Depressions-Inventar (BDI) erfasst, kognitive Beeinträchtigungen mit dem Mini-Mental-Status-Test (MMST). In Fragebögen wurden die soziodemographischen, klinischen und ökonomischen Daten erhoben. Weiterhin wurde der Ressourcen-Verbrauch der letzten 3 Monate durch Patientenbefragung vor Einschluss erhoben; prospektiv wurden im follow-up die Kosten für das untersuchte Quartal von den Ärzten erfasst. Der Ressourcenverbrauch wurde mit gültigen Preisen zum Auswertungszeitpunkt Dezember 2006 berechnet. Direkte und indirekte Kosten wurden nach den Leitlinien der Hannoveraner Konsensgruppe für gesundheitsökonomische Studien berechnet. Das Praxishonorar wurde dem KV-Abrechungsbe-scheid entnommen. Den größten Teil der direkten Kosten verursachen die Anti-Parkinson-Medikamente und die Nutzung stationärer Einrichtungen, während das ärztliche Honorar 3% der direkten Kosten ausmacht. Die von den Spezialpraxen ausgelösten Kosten für Medikamente waren um 15% geringer im Vergleich zu publizierten Daten (Spottke, 2006), obwohl die Studienpopulation mit H&Y 3,4 kränker als die der Vergleichsgruppe (H&Y 2,8) war. Die Einweisungsrate pro Quartal war in den Spezialpraxen deutlich geringer und unterstreicht auch den ökonomischen Wert der Versorgung durch die Spezialpraxen. Erstmalig ist durch die Dokumentation der Arzthonorare nach EBM ein Vergleich der in Rechung gestellten Leistungen mit der tatsächlichen Vergütung durch die kassenärztliche Vereinigung möglich. Das Honorar ist vor dem Hintergrund des Anspruchs an eine moderne Parkinsontherapie, aber auch der vom System abverlangten Haftung für die Therapiekosten nicht angemessen.
Alexander Simonow,
12.08.09
Fortbildung zur Multiple Sklerose Assistentin - MUSS Kolloquium 2011 / 2012
Seit 2008 hat QUANUP sein speziell für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in neurologischen/nervenärztlichen Praxen konzipiertes Fortbildungsangebot um die Indikation Multiple Sklerose erweitert. Informieren Sie sich zur MS Fortbildungs-Philosophie Die nächsten Veranstaltungstermine für das Jahr 2012 in Ihrer Region erfragen Sie bitte per e-Mail: kontakt@quanup.de
Alexander Simonow,
11.08.09
Therapeutische Arbeitsgruppe aus Neurologen, Physio-, Ergo- und Sprachtherapeuten in Mittelhessen
Die im Krankheitsverlauf zunehmenden motorischen und nicht motorischen Parkinson Symptome erfordern die professionelle therapeutische Kompetenz von Physio-, Ergo- und Sprachtherapeuten (und Psychologe). Leider existieren unter diesen am therapeutischen Prozess beteiligten Berufsgruppen im ambulanten Sektor keine etablierten Kommunikations- und Kooperationsstrukturen. Gezielte therapeutische Absprachen, verbunden mit dem Wissen um die differenzierten Therapieangebote der jeweils anderen Berufsgruppen, könnten zu einer wesentlichen Steigerung der Therapieeffizienz für Parkinson Betroffene führen. weiter...
Alexander Simonow,
09.08.09