PASS – Fortbildung zur Parkinson Assistent/in

Die umfangreiche Neurologieerfahrung der nichtärztlichen Mitarbeiter/innen in neurologischen und nervenärztlichen Praxen und MVZs soll intensiv und zielgerichtet den Betroffenen, Partnern und Angehörigen zur Verfügung gestellt werden. Die Kompetenz der medizinischen Fachangestellten soll zum Wohl der Patienten eingesetzt und erweitert werden. QUANUP schult Arzthelfer/innen zu Parkinson Assistent/innen, die intensiv das Behandlungsmanagement in der Praxis unterstützen und erweitern. Das Ausbildungsprogramm fördert gezielt qualitative Behandlungsmaßstäbe in neurologischen Praxen, in denen die Behandlung von Bewegungsstörungen breiten Raum einnimmt.

PASS – Grundkurs

  • 2x 2 tägiger Workshop, freitags und samstags, Übernachtung notwendig
  • inhaltlicher Schwerpunkt: das Idiopathische Parkinson Syndrom (IPS)
  • vermehrt Gruppen- statt Frontalunterricht
  • interaktive Wissensvermittlung wird groß geschrieben
  • Videodemonstrationen
  • Erlernen der UPDRS (v. a. 2. Teil) am Patienten
  • umfangreiche Einarbeitung und Schulung Parkinson spezifischer Tests, Skalen und Scores
  • neben intensiver Wissensvermittlung, v. a. Erlernen eines respektvollen, Krankheitsaspekte berücksichtigenden Umgang mit Betroffenen und Angehörigen
  • Stellenwert von Selbsthilfegruppen, dPV

PASS – Aufbaukurs

Angebot einer kontinuierlichen Fortbildung für zertifizierte PASSes

  • 1-tägiger Workshop – samstags: 9.00 – 16.00; keine Übernachtung notwendig!
  • Leiter des Aufbaukurses: in Diagnostik und Therapie erfahrener Neurologe + erfahrene Pass-Assistenten

Themenkatalog

  • komplizierte Krankheitsverläufe / Copingstrategien
  • Nicht-mötorische Störungen in fortgeschrittenen Krankheitsstadien: psychotische Symptome, Demenz, vegetative Störungen
  • Therapiestrategien in fortgeschrittenen Krankheitsstadien: tiefe Hirnstimulation, Pumpentherapien mit Duodopa, Apomorphin
  • Praktische Durchführung der tiefen Hirnstimulation und Nachbetreuung operierter / stimulierter Patienten
  • Praktische Übungen zu den Pumpentherapien
  • weitere Therapieoptionen im fortgeschrittenen Stadium: u. a. essentials zur Clozapin-, Tolcapone-, Budintherapie
  • Zeichen atypischer Parkinson Syndrome erkennen
  • Stellenwert komplementärer, nicht medikamentöser Therapieverfahren: Physio- Ergotherapie, Logopädie
  • Beratung von Patienten und Angehörigen zur Erkrankung in fortgeschrittenen Stadien
  • Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung, Hilfsmittelversorgung, Pflege
  • Zertifizierung durch deutsche Parkinson Vereinigung (dPV)